Design

Dutch Design verweist auf die für niederländische Designer typische Entwurfsästhetik: minimalistisch, experimentell, innovativ, unkonventionell und mit Sinn für Humor.

WAS STEHT AUF DEM PROGRAMM?

Nachrichten

Dutch Design Week theme is ‘Stretch’

28/07/2017/BvL

‘Stretch’ is the theme of the 16th Dutch Design Week (DDW). The announcement was made this week, by the organisation that drives the event. Tickets are now available for purchase, and part of the programme is online.

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Nachrichten

DDW und Eindhoven lancieren World Design Event

07/04/2017/BvL

Dutch Design Week und Designstadt Eindhoven lancieren 2017 eine im Vierjahresrhythmus stattfindende, internationale Designveranstaltung, die Zukunftsgestaltern aus der ganzen Welt ein Podium bieten soll: das World Design Event (WDE).

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Was ist los?

21-29 oktober 2017 Event
World Design Event
Eindhoven, NL design
21-29 oktober 2017 Event
Dutch Design Week
Eindhoven, NL design
28 oktober 2017 Awards show
Dutch Design Awards
Eindhoven, NL design
22-23 November 2017 Conference
What Design Can Do Live Sao Paulo
São Paulo, BRA design

Die besten Beispiele

Design mit Mehrwert für Mensch und Umgebung

Design als Lösung für gesellschaftliche Herausforderungen? Die Niederlande zeigen, dass das geht und laden zu einer Inspirationsreise ein.

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'Deutsche Solidität und niederländische Spritzigkeit lassen sich gut kombinieren'

„Die Deutschen sind einfach gut im Bereich des Maschinenbaus. Ehrlich gesagt fehlt da aber oft der Schwung. Wir können den Produkten den spielerischen Look verleihen.“ sagt Jacques Stevens von Idé Partners, der vor fünf Jahren die Kooperation mit dem deutschen Maschinenbauer Dkon begonnen hat. Die Kooperation erhielt vor kurzem einen iF Design Award für Industriedesign.

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Bis zu den 1980er Jahren waren die Niederlande vor allem für ihr Grafikdesign bekannt. Niederländisches Design blühte erst in den 1980er Jahren richtig auf mit Designern wie Benno Premsela. Ende der Achtziger Jahre kam der Begriff "Dutch Design" auf. Er wurde insbesondere mit einer Gruppe niederländischer Designer verknüpft, die vor allem ab den 1990er Jahren internationale Anerkennung erlangten. Zu ihnen gehören unter anderen die „Autoren- oder Stardesigner“ Maarten Baas, Jurgen Bey, Richard Hutten, Hella Jongerius und Marcel Wanders. Auch international renommierte Designbüros und Kollektive wie Droog und Moooi haben zur zunehmenden Berühmtheit von Dutch Design auf dem Salone del Mobile in Mailand und anderen wichtigen Design-Veranstaltungen beigetragen. Allgemeiner gefasst versteht man unter Dutch Design auch Mode (Viktor & Rolf) und Architektur (OMA).

Möglich gemacht wurde das Aufkommen von Dutch Design einerseits durch die Zugänglichkeit und Qualität der niederländischen Designausbildungen und andererseits durch die Qualität der Auftraggeber. Die Ausbildung in Industriedesign an der Technischen Universität Delft ist die älteste ihrer Art und besteht als Hochschulausbildung seit über 35 Jahren. Auch die Design Academy in Eindhoven, ehemals Academy for Industrial Design, hat eine Reihe bekannter Designer hervorgebracht und nimmt international eine Spitzenposition ein.

Weniger sichtbar, aber umso umfangreicher ist Design als Teil des Bereichs kreative Dienstleistung für Unternehmen: Design im Auftrag. Das Ansehen dieses Teils der Branche wird durch etwa 30, oft international führende, Designbüros bestimmt, durch eine handvoll interne Designabteilungen meist größerer Unternehmen und einige Hundert Freelancer. Diese Büros und Abteilungen sind verantwortlich für nahezu alle Produkte, mit denen wir uns tagtäglich umgeben. Vom Toaster bis zum Straßenmobiliar, von der Sitzbank bis zum Kinderfahrrad und von der Verkehrsampel bis zum Bürostuhl – praktisch immer haben Designer die Grundlagen gelegt. Sie haben zur Entwicklung des Konzepts beigetragen, zu dessen Ausarbeitung bis hin zu einem Produkt, zur technischen Planung und der Herstellung der Matrize, zur Durchführung von Gebrauchstests, dem Styling und der Formgebung, der Produktpräsentation und der Markteinführung. Das ist der Bereich, in dem der Designer seinen Beitrag leistet, meistens in Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und Zulieferern. 

Die letzten zehn Jahre kennzeichnen sich durch einen Trend, innerhalb dessen sich der Bereich „Design“ entwickelt und ausweitet zu strategischer Beratung, zu Entwicklung von Kombinationen von Produkten und Dienstleistungen und Entwicklung politischer Konzepte. Strategisches Design, Service-Design und Policy Design werden teils durch bestehende Designbüros angeboten, aber auch zunehmend durch kleine und große Unternehmensberatungen. Die letzten verwenden den Begriff "Design Thinking", um eine neue, vom Design entlehnte Herangehensweise an Probleme und die Kreation von Lösungen dafür zu beschreiben.

Obwohl sich der Umsatz des Wirtschaftszweiges auf grob 200 Millionen Euro beschränkt, so kann sein Wert für die nationale Wirtschaft gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das Geschäftsergebnis der Branche als Ganzes entspricht im Jahr 2010 mit 44 Millionen Euro dem des Jahres 2009. Die Grafikdesigner sind verantwortlich für über die Hälfte dieses Gesamtbetrages. Der jährliche Export von niederländischem Design beläuft sich auf über 5.000.000.000 Euro. Das entspricht 1,7 % des gesamten Exports. Die drei größten Abnehmer für Design sind Deutschland, Belgien und Großbritannien.

Die niederländische Branchenvereinigung für Designer, BNO, vereint und vertritt über 2.500 Designer und 150 Designbüros und Designabteilungen von Unternehmen, zusammen gut 6.700 Designer.

Rita van Hattum

Vorstandssekretär / Allgemeine Sachen BNO